Die Angst vor der Freiheit

Warum wir nicht frei sein wollen!

Den meisten Leuten macht die wirkliche Freiheit Angst,
doch warum ist das so und wieso würden wir das nie zugeben?

Ich möchte hierfür zuerst ein Beispiel bringen:

Als die französische Revolution zu Ende war, hat man alle Verantwortlichen in die Bastille gesperrt. Dort verbrachten diese Leute ungefähr 25 Jahre ihres Lebens, was durchaus geregelt und ansprechend war. Morgens wurden alle gleichzeitig geweckt, es gab gemeinsames Frühstück und dann ging man an die Arbeit. Mittag wurde zusammen gegessen und danach machten sich die Leute wieder an die Arbeit bis zum Feierabend. Danach genoss man ein wenig Freigang und schon brach die Nacht herein. Natürlich war man nun auch müde und schlief sofort ein,… Kommt Dir das bekannt vor? Als nun die 25 Jahre abgesessen waren, hat man die Leute frei gelassen und sie konnten ihrer Wege gehen. Doch mit der neu gewonnenen Freiheit konnte keiner was anfangen, die Welt da draussen hatte sich so sehr verändert, dass keiner der ehemaligen Häftlinge auch nur im Ansatz damit klar kam, das war zu viel Freiheit!

Angst und Unbehagen überkam die Leute und nach einer Woche hatten sich alle wieder zusammen gefunden und baten sehr eindringlich um wieder Aufnahme in der Bastille, wo ein geregelter Tagesablauf, aber vor allem für Essen und Schlaf gesorgt war!

Willst du lieber halbtot oder halblebendig sein?
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Uns geht es ähnlich, denn jeden Tag grüßt das Murmeltier, doch wir haben Angst und schauen wie ein verängstigtes Kaninchen aus unserem Bau, wenn jemand von Freiheit spricht! Dann sagen wir, dass wir doch frei sind und das gern machen, was wir da tun! Wäre ja auch Unsinn zuzugeben, dass es anders ist, damit würden wir die vergangenen Jahre unser gesamtes Verhalten Lügen strafen und müssten zugeben, dass wir doch nicht frei sind.

Wer kann so ehrlich mit sich selbst sein?

Die meisten Menschen leben ein Leben, was ok ist und wagen es nicht mal, an „mehr“ auch zu denken. Außer vielleicht manchmal, wo wir dann der Meinung sind, dass das irgendwann in der Zukunft anders sein wird. Aber wir leben nicht in der Zukunft, wir leben im Hier und Jetzt. Also schweifen wir in unseren Gedanken ab, weit ab am Besten von dem, was gerade ist, denn irgendwann wird es ja besser.

Ein trügerisches Bild, was viele dazu veranlasst, dann irgendwann auf dem Todeslager zu sagen: „Ich hätte doch machen sollen, was mir wirklich Spaß macht!“ was Platz Nr. 1 einer Palliativstudie von Menschen, die im Sterben liegen ist.

Doch mal ganz ehrlich, was willst du mit dieser Freiheit machen?
Eine Freiheit ohne Grenzen, in der du alles tun kannst, was du willst?
In der es kein System gibt, was dir sagt, was du zu tun und zu lassen hast?
Du bist völlig frei in allem, was du dir wünschst?

Viele von Euch denken jetzt, oh ja das wär schön, aber wie sieht es denn dann ganz genau aus, wenn es soweit ist? Angenommen, ab morgen wärst du frei! Kein Lohn, kein Gehalt mehr, keine Krankenkasse, kein Finanzamt, keine sonstigen Kosten, keine Zwänge, kein Muss! Kannst du das annehmen? Nein, du flüchtest zurück in dein Gefängnis der Geborgenheit und der Sicherheit voller Lügen und der Illusion, das es bald besser wird, wenn …

Denn Du müsstest von heut auf morgen Deine eigenen Entscheidungen treffen, deine eigenen Regeln befolgen, Dir deine eigenen Grenzen setzten, Dein eigenes kleines unbedeutendes Leben gestalten und das mit all den Dingen, die Dir wirklich Spass machen. Hört sich gut an, aber darf ich dabei weiter meinen Lohn bekommen und so nebenbei die Freiheit genießen?

Sehr gern, du arbeitest 333 Tage im Jahr und 32 Tage bekommst du frei!
Das ist doch was oder?

Und genauso funktioniert es, denn wir nehmen lieber das kleine Stückchen Freiheit mit der großen Geborgenheit und erklären uns lieber selbst, das das Leben nun mal so ist. Wir müssen das ganze Jahr arbeiten, damit wir dann auch mal ein wenig Urlaub haben und uns davon erholen können!

  • Wusstest Du, das es nicht möglich ist, bei dem Arbeitsrhythmus von einer 5 Tage Woche mit 2 Tagen frei, deinen Geist soweit zu entspannen, dass er wirklich frei wird und wieder Kontakt bekommt zu deinem eigenen und wirklichen Selbst?
  • Wusstest du, dass erst nach 28 Tagen (Mondzyklus) eine wahrhafte Erneuerung deines Zellsystems statt finden kann?

Aber zurück zur gewohnten Geborgenheit, das Leben ist doch so okay. Sicher das ein oder andere Weh Weh`chen stellt sich ein, aber das muss ja so sein, du wirst ja auch älter.

Bist du jetzt schon halbtot oder halblebendig?

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Abschließend ein Zitat vom Dalai Lama: „Das wir irgendwann sterben werden, das ist nicht schlimm, viel schlimmer ist es, dass die meisten Menschen nie wirklich gelebt haben!

In diesem Sinne, euer Torsten

Wenn Du wirklich frei sein willst, –>>

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